
Obst- süß, saftig, regional
Einen Saisonkalender zum Herunterladen findet ihr u.a. hier.
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Lagerung
Wie bereits im Beitrag zum Gemüse erwähnt, reifen einige Obst- und Gemüsesorten nach der Ernte nach. Hierfür verantwortlich ist das Pflanzenhormon Ethylen. Dieses sorgt nicht nur für eine nachträgliche Reife der Frucht selbst, sondern kann das Hormon auch in die Umgebung abgeben. Bei nicht nachreifenden Früchten kann dies zu einem schnelleren Alterungsprozess führen. Daher sollten nachreifende und nicht-nachreifende Sorten besser gesondert gelagert werden.
Laut bzfe handelt es sich bei folgenden Früchten und Fruchtgemüse um nachreifende Sorten: Äpfel, Aprikosen, Avocados, Bananen, Birnen, Feigen, Guaven, Heidelbeeren, Kiwis, Mangos, Nektarinen, Pfirsiche, Papayas, Passionsfrüchte, Pflaumen, Tomaten, Wasser- und Honigmelonen.
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Als nicht nachreifende Früchte und Fruchtgemüse werden folgende genannt: Ananas, Auberginen, Brombeeren, Clementinen, Erdbeeren, Gemüsepaprika, Granatäpfel, Grapefruits, Gurken, Himbeeren, Kirschen, Limetten, Limonen, Litschis, Mandarinen, Orangen, Trauben und Zitronen.
Frisches Obst ist in der Regel nur wenige Tage haltbar. Eine Ausnahme bilden hierbei Äpfel, die sich mehrere Monate lagern lassen. Es gibt kälteverträgliches und kälteempfindliches Obst. Eine Übersicht darüber welches Obst wie am besten gelagert wird, findet ihr im Kälte ABC der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.
Die Haltbarkeit kann durch Trocknen, Einkochen/Einmachen oder Einfrieren verlängert werden. So halten sich beispielsweise Trockenfrüchte bei kühler und trockener Lagerung bis zu 12 Monate, eingekochte Früchte ca. ein Jahr und tiefgekühltes Obst ca. sechs bis zwölf Monate.
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Verlasst euch auf eure Sinne! Schimmliges oder faules Obst sollte nicht mehr verzehrt werden. Auch wenn die Früchte gärig schmecken sollte von einem Verzehr abgesehen werden.
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Insbesondere bei Zitrusfrüchten unbedingt auf Bio-Qualität achten
Grundsätzlich empfiehlt es sich beim Obst und Gemüse auf Bio-Qualität zu achten, da diese nicht mit Pflanzenschutzmitteln und Konservierungsstoffen behandelt wurden. Wenn bei Zitrusfrüchten die Schale verwendet werden soll, sollte aber unbedingt auf Bio-Ware zurückgegriffen werden. Denn konventionelle Zitrusfrüchte werden häufig mit Wachsen oder Schellack behandelt, um Wasserverdunstung sowie Schimmelbildung zu verhindern. Dies gilt übrigens auch für anderes konventionelles Obst. Wenn Äpfel z.B. besonders glänzen wurde die Schale meist behandelt. Dieses Obst sollte besonders gut abgewaschen werden.
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Verwendung in der Küche
Im Rahmen einer pflanzenbasierten und vollwertigen Ernährung sollten Obst und Gemüse viel häufiger auf dem Teller landen. Obst lässt sich gut als Beigabe im Müsli, (Soja-) Joghurt, als Stückobst, als Kompott, im Obstsalat, aber auch in herzhaften Gerichten verwenden. So eignen sich zum Beispiel Beeren oder Kernobst wie Äpfel als frische Zutat in Salaten.
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Literatur zum Weiterlesen:
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https://www.lebensmittelklarheit.de/fragen-antworten/kann-man-bei-bio-zitronen-die-schale-mitessen
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https://www.dge-ernaehrungskreis.de/lebensmittelgruppen/obst/
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Fabiani, R., Minelli, L. and Rosignoli, P. (2016) “Apple intake and cancer risk: a systematic review and meta-analysis of observational studies,” Public Health Nutrition. Cambridge University Press, 19(14), pp. 2603–2617. doi: 10.1017/S136898001600032X.


