Bockshornklee- würzige Hülsenfrucht


Bockshornklee ist eine alte Heil- und Kulturpflanze und stammt aus der Familie der Hülsenfrüchtler und verwandt mit dem Schabziger Klee. Er ist Bestandteil vieler Gewürzmischungen, z.B. in der indischen, bangladesischen und türkischen Küche. Vielleicht habt ihr ihn aber auch schonmal im Brot oder Käse probiert?


Die gekeimten Sprossen sind eine würzige Zutat in Salaten oder auf dem Brot und selbst die Blätter können als Salat gegessen werden.




Bockshornklee im Zukunftsgarten

Vielfältige Heil- und Kulturpflanze


Neben dem vielfältigen Anwendungsspektrum liefern Bockshornkleesamen auch zahlreiche gesundheitsförderliche Inhaltsstoffe, wie Vitamin C, Calcium, Eisen, Vitamin B6, Magnesium und eine beachtliche Menge Protein. Darüber hinaus enthalten Bockshornkleesamen, wie Leinsamen und Flohsamen auch, Schleimstoffe. Durch die enthaltenen pflanzlichen Steroide (Steroidsaponine) wird Bockshornkleesamen auch eine hormonstimulierende Wirkung nachgesagt. Bockshornkleesamen sollen weiterhin die Verdauung regulieren (durch bestimmte Gerbstoffe) und ein antioxidatives Potenzial besitzen. Daher werden sie gerne in der Phytotherapie eingesetzt, z.B. bei Husten, Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Appetitlosigkeit, Entzündungen uvm.



Nährwerte: 100 g enthalten durchschnittlich: 366 kcal, 24g Eiweiß, 6,4 g Fett, 48,30 g Kohlenhydrate 

Anbau von Bockshornklee

Ursprünglich stammt Bockshornklee aus dem Südosten von Syrien, heute wird er in vielen Gegenden angebaut u.a. im südlichen Europa, nahem Osten, Indien, China, Australien aber auch in Süd und Mitteldeutschland. Die Vegetationszeit ist zwischen April und August und er verträgt auch leichten Frost. Bockshornklee wird geerntet, wenn die unteren Hülsen getrocknet sind, das ist meist Anfang/ Mitte August.




Bockshornklee ist eine Hülsenfrucht.

Bockshornklee bildet lange, schmale hornförmige Hülsen aus, die zwischen 7 und 12 cm lang werden. Diese waren namensgebend für die Pflanze.


Wann und wofür verwendet ihr bewusst Bockshornkleesamen? Habt ihr überhaupt schonmal davon gehört?


Probiert ihn doch mal das nächste Mal im Curry, Quinoasalat oder als Zutat im Brot!

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