Edamame

In japanischen Restaurants werden sie gerne als Snack oder Vorspeise gereicht und auch in Bowls oder anderen asiatischen Gerichten kommen sie immer häufiger in den Einsatz: Edamame. Doch was ist das eigentlich?


Edamame. Foto von unsplash


Was steckt dahinter?


Der japanische Begriff „Edamame“ heißt so viel wie „Bohnen am Zweig” und bezeichnet die noch unreif geernteten Sojabohnen.


Die Bohnen im Inneren der Schote haben einen süßlich-nussigen Geschmack und enthalten viele Ballaststoffe. Außerdem sind sie reich an hochwertigem Eiweiß, da sie alle Aminosäuren, die der Körper nicht selbst produzieren kann (essentielle Aminosäuren) enthalten. Weitere wertvolle Inhaltsstoffe der kleinen grünen Bohnen sind die Vitamine A, C, E und Folsäure und die Mineralstoffe Eisen, Kalzium und Magnesium.


Eine gesunde Snackalternative


„Gesunde Snackalternative“ klingt erstmal nach Rohkost mit Kräuterquark… Aber aus Edamame kann man super schnell einen salzigen Hülsenfruchtsnack zubereiten, der ganz ohne Fettzugabe auskommt und trotzdem der frittierten Konkurrenz den Rang abläuft.


Dazu werden die Bohnen in ihren Schoten 5 bis 8 Minuten im Wasser mit etwas Salz gekocht. So bleiben die Bohnen im Inneren knackig. Anschließend können die Bohnen sofort frisch verzehrt werden. Die Schoten können aufgrund ihres hohen Faseranteils allerdings nicht mitgegessen werden. Gewürzt werden die Bohnen mit feinem Meersalz und je nach Belieben mit weiteren Gewürzen, wie Chiliflocken, schwarzem Pfeffer, Cayennepfeffer, Paprikapulver oder Knoblauch.



So zubereitet enthalten 100 g Edamame ca. 125 kcal. Im Vergleich dazu enthalten 100 g Kartoffelchips im Durchschnitt ca. 536 kcal. 

Aber neben der traditionell japanischen Snackvariante gibt es noch viele weitere Zubereitungsmöglichkeiten der kleinen grünen Bohnen. Zum Beispiel als Sättigungseinlage in Suppe und Eintöpfen, als Extra im Salat oder als grün leuchtendes Püree als Beilage serviert…

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