Rote Bete- auch roh ein Genuss

Aktualisiert: vor 6 Tagen

Wer die rote Knolle mit dem süßlichen, leicht erdigen Geschmack einmal frisch zubereitet

hat, lässt die vorgekochten und saurer eingelegten Varianten aus dem Glas im

Supermarktregal stehen.


Roh eine wunderbare Vorspeise

Vor allem die junge Sommer-Rote Bete schmeckt roh hervorragend als Carpaccio -

hauchdünn aufgeschnitten und mariniert. Einen schnell zubereiteten Salatgenuss ergibt rohe

geraspelte Rote Bete mit Äpfeln und Zwiebeln.


Meist wird die Rote Bete jedoch gekocht verzehrt, als Püree, in Eintöpfen oder als Beilage zu

Fleisch und Fisch. Wer die Rote Bete nicht roh verzehren möchte, kann sie für 30-40 Minuten

gar kochen. Wichtig ist dabei, dass die Schale der Rübe unversehrt bleibt, da die Rote Bete

sonst beim Kochen „ausblutet" und ihre strahlende teilweise Farbe verliert. Blätter und

Wurzeln können vor dem Kochen vorsichtig abgedreht werden. Nach dem Kochen kann auch

die Schale leichter und dünner entfernt, aber gern auch mitgegessen werden.


Inhaltsstoffe der roten Rübe


Die rote Rübe ist reich an Kalium, Eisen und Folsäure. Das typische rote Fruchtfleisch ist auf den sekundären Pflanzenstoff Betanin zurückzuführen. Dieser wirkt entzündungshemmend und stärkt die Abwehrkräfte. Unter der Bezeichnung „E 162“ ist Betanin als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen und wird in der Lebensmittelindustrie u. a. für die Färbung von Waldfruchtjoghurt und Erdbeereis verwendet.


Rote-Bete-Blätter – auf keinen Fall auf den Kompost


Noch reicher an Nährstoffen als die Rübe selbst sind die Blätter der Roten Bete. Sie

enthalten hohe Konzentrationen an Calcium, Magnesium, Vitamin-C, A und K. Die Blätter

können roh in Salaten und Smoothies verwendet oder wie Spinat und Mangold gedünstet

werden.


Ihre bunten Schwestern haben es ebenfalls in sich


Die Rote Bete hat noch weiße, gelbe und rot-weiß geringelte Schwestern. Sie haben einen

milderen bis leicht süßlichen Geschmack. Alle Betesorten sind mit der Zuckerrübe verwandt

und sind ebenfalls reich an dem vitaminähnlichen Stoff Betain. Betain kann im Körper

Homocystein inaktivieren. Bei hohen Blutspiegeln an Homocystein ist u. a. das Risiko für

Herz-Kreislaufkrankheiten, Leberschäden und Demenz erhöht.


Rote Bete peppt auf jeden Fall sämtliche Gerichte auf. Gut macht sie sich auch in saisonalen Salaten, wie zum Beispiel zu Postelein:



Das Rezept dazu findet ihr hier

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